Die Häfen Rheinland-Pfalz sind neues Mitglied im Förderverein EcoPort813
Die Häfen Rheinland-Pfalz GmbH mit Standorten in Ludwigshafen, Wörth und Lahnstein ist dem EcoPort813 Förderverein Wasserstoff und nachhaltige Energie e.V. beigetreten. Als Betreiber trimodal angebundener Häfen mit Schwerpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar, eine der führenden Logistikregionen Deutschlands, hat sich die Häfen Rheinland-Pfalz GmbH der Nachhaltigkeit und der Transformation in Richtung erneuerbarer Energien, wie insbesondere Wasserstoff, verschrieben.
Andreas Stolte, Vorsitzender des Fördervereins EcoPort813 mit Sitz in Wesel, freute sich über das mittlerweile vierundzwanzigste Mitglied. „Damit wird die im Verein bereits durch die beteiligten See- und Binnenhäfen, Reedereien und logistikorientierten Betriebe gebündelte Logistik-Kompetenz hervorragend ergänzt. Der Beitritt bedeutet zudem eine erhebliche überregionale Ausweitung unserer Logistiknetzwerke für künftige Wasserstofftransporte von den Seehäfen über den Rhein bis hin zu bedeutenden Metropolregionen an Rhein, Ruhr und Neckar mit erheblichen Verbrauchspotentialen für Wasserstoff“, so Stolte.
Der Geschäftsführer der Häfen Rheinland-Pfalz GmbH, Alexander Voigt, sieht in der Mitgliedschaft im EcoPort813 die Chance, mit seinen Hafenstandorten Teil der geplanten Wasserstoff-/Ammoniaktransportkette entlang des Rhein-Korridors zu werden. Diese soll künftig von den niederländisch-belgischen Seehäfen über den Rhein bis hin zu damit logistisch verknüpften Verbrauchszentren in bedeutsamen Wirtschaftsräumen reichen.
„Mit unseren trimodalen Umschlagkapazitäten und Flächenangeboten können wir wichtige Logistikpotentiale einbringen. Der Rheinhafenverbund in Ludwigshafen gehört nach den Umschlagszahlen bundesweit zu den großen Hafenstandorten und ist Knotenpunkt nationaler und internationaler Logistiknetzwerke im wirtschaftsstarken Südwesten Deutschlands in einer der wichtigsten Chemieregionen Europas. Bereits heute liegen die Schwerpunkte im Umschlag von Energieträgern und chemischen Erzeugnissen“, so der Hafen-Chef.
„Insofern wollen wir mit diesem Beitritt, auch im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie unseres Unternehmens, gemeinsam den dringend notwendigen Wasserstoff-Hochlauf als ein zentrales Element der CO2-freien energetischen Transformation in Deutschland beschleunigen“, ergänzt Voigt.


