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Mit der „River Lady“ durch die neue DeltaPort-Hafenwelt

200 Gäste aus Logistikbranche und Politik bei der dritten Hafen-Rundfahrt durch die drei Häfen

Wesel, den 16. September 2015. Das Interesse der Branche hat deutlich zugenommen: Hafenchef Jens Briese konnte zur dritten „Kreuzfahrt“ an Bord der „River Lady“ durch die Häfen der Weseler Hafengruppe DeltaPort am heutigen Mittwoch, 16. September 2015, rund 200 geladene Gäste aus der Hafen- und Logistikbranche ebenso wie Politiker der Hafen-Gesellschafter Kreis und Stadt Wesel sowie Stadt Voerde begrüßen. Auch diesmal, im dritten Jahr nach der Gründung der Hafengesellschaft, war Brieses Botschaft an die Gäste kurz und optimistisch: „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. DeltaPort ist in der Branche angekommen“.

Während der gut dreistündigen Rundreise erlebten die Gäste hautnah, wie sehr sich in den wenigen Jahren seit Gründung von DeltaPort das Gesicht der drei Teilhäfen verändert hat und in naher Zukunft weiterentwickeln wird:

In Emmelsum läuft seit dem Spätsommer diesen Jahres der Ausbau der trimodalen Anbindung des Hafens, die von den dort seit vielen Jahren ansässigen Firmen Sappi und Jerich erfolgreich genutzt wird, erkennbar an: Dort entwickelt die Firma Contargo unter Erweiterung der vorhandenen Einrichtungen ein modernes Terminal für Kombinierte Verkehre (KV) und investiert Millionen. Contargo schafft auf einer Fläche von 46.000 Quadratmetern eine runderneuerte Infrastruktur sowie Lager- und Abstellflächen für Container. Mit einer Fertigstellung und Inbetriebnahme wird für Mitte 2016 gerechnet.

Aktuell in Vorbereitung ist die Westerweiterung des Hafens, verbunden mit einer Kajen-Verlängerung um 130 Meter. Dort ist ein Flächenpotenzial von 15 Hektar noch freier Fläche für weitere Neuansiedlungen vorhanden. In unmittelbarer Nachbarschaft des Hafenbeckens entsteht, auf Voerder „Hoheitsgebiet“, ein von dem Düsseldorfer Projektentwickler Greenfield entwickelter Logistikpark auf einem knapp 88.000 Quadratmeter großen Grundstück neben dem Aluminium-Produzenten Trimet. Und gerade erst eingezogen ist in nagelneue Gebäude auf einer 30.000 Quadratmeter großen eigenen Fläche in Hafennähe die bislang im benachbarten Dinslaken beheimatete Spedition Möller.

Im Rhein-Lippe-Hafen ist die Ansiedlung der Firma Hegmann Transit GmbH mit einem Schwerlast-Terminal in den letzten Monaten landseitig komplett umgesetzt worden und die Anlage funktionsfähig. Einzig die Kaianlage ist noch nicht fertig. Hier rechnet Hafenchef Briese nach der Genehmigung der neuen Kaianlage mit einem Baubeginn in 2016. Die künftige „echte“ Kaianlage mit zwei Schiffsliegeplätzen für u.a. den Umschlag von Schwergütern ersetzt die Böschungslösung am Nordrand des Rhein-Lippe-Hafenbeckens. Projektiert ist eine Kaimauer mit einer Gesamtlänge von rund 300 Metern.

Die im Bereich des Rhein-Lippe-Hafens neu angesiedelte Firma GS- Recyc-ling hat bereits eine hochleistungsfähige Kläranlage und Lagertanks für die Lagerung von Produkten errichtet. Der Hafen verfügt derzeit über 14 Hektar sofort verplanbare freie Fläche, weitere 51 Hektar befinden sich in der Entwicklung.

Weitgehend abgeschlossen ist die Sanierung im Stadthafen durch den Neubau einer leistungsfähigen Kaje einschließlich einer Erneuerung des gesamten Schienennetzes der Hafenbahn bis zum Anschluss an das Netz der Bundesbahn. Entsprechend zufrieden äußerte sich denn auch DeltaPort-Hafenchef Briese während der Rundreise über die Steigerung der Umschlagsmengen über die nagelneue Kajenkante – insbesondere durch die Verlagerung des Salzumschlages von der anderen Rheinseite nach Wesel und den Kiesumschlag der Firma Hülskens.

Und auch Umschlagssteigerungen im Bereich der Firma HOMA (Hohe Mark) Raiffeisen GmbH lassen auf eine weitere positive Entwicklung schließen. Briese: „Dies alles und die Pläne der im Hafen aktiven Rhenus-Gruppe stimmen uns für die Zukunft des Stadthafens ebenfalls sehr zuversichtlich“.

Der „neue“ Stadthafen gewinnt durch seine jetzt komplett einsetzbare Trimodalität, also die Erreichbarkeit über Wasser, Straße und Schiene, für Unternehmen aus den Bereichen Agrarprodukte, Mineralölerzeugnisse und Schüttgüter deutlich an wirtschaftlicher Attraktivität. Er verfügt über fünf gleichzeitig nutzbare Liegeplätze für Binnenschiffe, einen Steiger für die Personenschifffahrt sowie eine Absetzstelle für die Privatautos von Bord der im Hafen liegenden Binnenschiffe.

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