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Attraktive Freiflächen und nachhaltige Projekte: DeltaPort präsentiert sich auf der Expo Real

Wesel, den 30. September 2019. 81 Hektar Freifläche am Ufer des Rheins, Europas wichtigster Wasserstraße – das ist einmalig zwischen Basel und Rotterdam. Dieses Flächenpotenzial in Kombination mit der trimodalen Anbindung an Wasser, Schiene und Straße ist ein gewaltiges Pfund, mit dem die Hafengesellschaft DeltaPort wuchern kann auf der Expo Real, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen vom 7. bis zum 9. Oktober in München. Dank des Projekts „EcoPort 813/Cool Corridor“ herrschen vor allem für Unternehmen aus der temperaturgeführten Logistik optimale Voraussetzungen für eine Ansiedlung. Ein zentrales Thema am Messestand von DeltaPort ist die Nachhaltigkeit: Denn durch eine Verlagerung von Warenströmen aufs Wasser und auf die Schiene lassen sich große Mengen des klimaschädlichen CO2 einsparen.   

Der Bedarf an logistisch nutzbaren Grundstücken an Deutschlands Wasserstraßen steigt kontinuierlich an. In Zeiten der Klimadebatte wächst allmählich das Bewusstsein, wie viel CO2 sich durch die Verlagerung von Warenströmen auf Wasserwegen einsparen lässt, und wie groß der Beitrag der Binnenhäfen für die verkehrspolitische Wende sein kann. Nur: Die Freiflächen entlang der Wasserstraßen sind begrenzt und daher sehr begehrt. Das gilt ganz besonders für den Rhein als Europas wichtigste Wasserstraße. Die DeltaPort-Häfen können sich daher glücklich schätzen mit einem Flächenpotenzial von 81 Hektar ein sehr attraktives Angebot vorzuhalten. „Dieses Flächenpotenzial ist einmalig zwischen Basel und Rotterdam“, sagt Andreas Stolte, Geschäftsführer der DeltaPort GmbH & Co. KG. Der Hafenverbund besteht aus dem Stadthafen Wesel, dem Rhein-Lippe-Hafen Wesel sowie dem Hafen Emmelsum in Voerde. Unter der Dachmarke DeltaPort Niederrheinhäfen kooperieren die DeltaPort-Häfen darüber hinaus eng mit dem NIAG-Hafen in Rheinberg-Orsoy und mit dem Hafen Emmerich.

Auf der Expo Real in München zeigt DeltaPort, was die Standorte, die alle trimodal erschlossen sind, so besonders macht. Neben ihrer Lage in einem der führenden Logistikstandorte Deutschlands am Rande des Stauclusters Ruhrgebiet/Großraum Köln und ihrer grenzüberschreitenden Funktion an der deutsch-niederländischen Grenze sind das vor allem das Entwicklungspotenzial und die innovativen Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Projekte wie „EcoPort 813“, bei dem im Hafen Emmelsum die überschüssige Abwärme der Aluminiumproduktion der Firma TRIMET als ressourcenschonende Energiequelle zur Versorgung von Logistikimmobilien genutzt wird. Die CO2-neutrale Energie in Form von „Kälte“ oder auch „Wärme“ können Investoren für die Versorgung ihrer Immobilien nutzen. Die technische Umsetzung erfolgt durch E.ON. Die Anlage gewinnt bis zu 136 GWh nutzbarer Wärme pro Jahr, dies entspricht einer Versorgung von 15.000 Haushalten mit Energie. Mehr als 27.000 Tonnen CO2 pro Jahr lassen sich einsparen, was umweltfreundlich ist und dem Investor Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent gegenüber konventioneller Kraftwerksenergie verschafft.

Dieses Leuchtturmprojekt hat schon Investoren wie Deutschlands führendes Tiefkühllogistikunternehmen Nordfrost auf den Plan gerufen. Nordfrost investiert im Rhein-Lippe-Hafen Wesel und plant dort die Errichtung eines Tiefkühlhauses, einer Frischehalle und einer Produktverladungshalle mit Containerkrananlagen sowie eines Verwaltungsgebäudes. Die Anlage soll Anfang 2022 in Betrieb gehen und rund 60 Arbeitsplätze schaffen. Wenn es nach Geschäftsführer Andreas Stolte geht, ist das aber erst der Anfang. „Wir haben eine Kooperationsvereinbarung mit dem Port of Rotterdam, dem größten Seehafen Europas, unterschrieben und möchten die Kühllogistik revolutionieren“, sagt Stolte. Zwischen den DeltaPort-Häfen und dem Port of Rotterdam soll ein „Cool Corridor“ entstehen. Bislang ist es noch so, dass temperaturgeführte Container, die per Seeschiff im Seehafen anlanden, in Rotterdam in Kühlzentren entladen werden. Die Ware wird im Anschluss aus dem Seehafen per Kühlkoffer-Lkw an den Zielort im Hinterland verbracht und somit die Fernverkehrsdistanz zu den Abnehmern über die Straße zurückgelegt. Doch dieser Weg ist nicht nur kostspielig, sondern auch sehr klimaschädlich. „Wir möchten diese übliche Lieferkette unter ökologischen Gesichtspunkten optimieren und den Warenfluss unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten umgestalten“, erklärt Stolte. So soll künftig der Transport der Kühlcontainer auf der langen Strecke in das Hinterland mit den Verkehrsträgern Binnenschiff oder Bahn erfolgen, um die staugeplagten Fernstraßen zu entlasten. Die Entladung der Container soll in einem temperaturgeführten Distributionscenter im Hafen Emmelsum erfolgen, um erst von dort aus die Feinverteilung per Lkw zu organisieren. Der Lkw wird somit nur noch auf der „last-mile“ eingesetzt.

Das Projekt „EcoPort 813“ macht die Freiflächen aber nicht nur für Unternehmen aus der temperaturgeführten Logistik interessant, sondern auch für sämtliche energieintensive Branchen. Besucher, die sich über die Vorzüge der DeltaPort-Häfen informieren möchten, sind herzlich an den Messestand B1.314 eingeladen. Dort ist der Hafenverbund auf dem Gemeinschaftsstand der Kreis Wesel EntwicklungsAgentur Wirtschaft mit einem eigenen Bereich und einem eigenen Team vertreten. Die Mitarbeiter stehen für alle Fragen zur Verfügung und freuen sich auf anregende Gespräche.

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