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DeltaPort vor Ort – Festliche Übergabe der Kaimauer auf dem Rhein

Wesel, den 08.09.2016. Bereits zum vierten Mal ist das Interesse an den Delta-Port Häfen groß. Zahlreiche Personen aus der Logistikbranche und der Politik nahmen an der bereits bekannten Hafenrundfahrt auf dem Fahrgastschiff „RiverLady“ teil. Vor den rund 180 anwesenden Gästen wurde im Stadthafen Wesel die kürzlich sanierte Kaianlage von den Stadtwerken Wesel an DeltaPort übergeben. Anschließend konnten wasserseitige Einblicke in die zwei weiteren DeltaPort-Teilhäfen, den Rhein-Lippe-Hafen Wesel und den Hafen Emmelsum in Voerde, gewährt werden.
Andreas Stolte freute sich, die gut dreistündige Rundreise zum ersten Mal in seiner Zeit als neuer DeltaPort-Hafenchef eröffnen zu können. Er begann mit einer kurzen Vorstellung seiner Vita und übergab dann das Wort an Kreiskämmerer Karl Borkes.
Borkes fand in Vertretung für die Gesellschafter von DeltaPort, dem Kreis Wesel, der Stadt Wesel und der Stadt Voerde, zusprechende Worte. Der Niederrhein ist ein führender Logistikstandort, der es ermöglicht, das Ziel der Gesellschafter – die nachhaltige Arbeitsplatzentwicklung – umzusetzen. DeltaPort bringt zudem ein Standortplus durch die trimodale Anbindung und das hohe Flächenpotenzial mit. „DeltaPort wird damit zu einem Markenzeichen für Logistik am Niederrhein oder wie die Gesellschaft selbst wirbt: DeltaPort. Wo die Zukunft vor Anker geht.“, so Borkes.
Vor der feierlichen Übergabe der Kaianlage erzählte Franz Michelbrink stellvertretend für die Stadtwerke Wesel die interessante Geschichte des Stadthafens Wesel in Zusammenhang mit der Sanierung der Kaimauer. „Der Stadthafen Wesel war schon im Mittelalter Stapelplatz zahlreicher Güter, die auf dem Wasserwege bezogen und versandt wurden.“ Anfang der 1950er und 1960er-Jahre wurde im Stadthafen im Zuge des Ausbaus nach dem Krieg die Spundwand errichtet. Diese wurde im vergangenen Jahr durch die Stadtwerke saniert. Die Sanierungsarbeiten seien allerdings mit besonderen Problemstellungen verbunden gewesen, schilderte Michelbrink. So war zum einen eine Lösung für die allenthalben präsente Kampfmittelproblematik zu finden und zum anderen bedurfte es ständiger Abstimmung, da die Arbeiten unter laufendem Umschlagbetrieb durchgeführt wurden. „Nach erfolgreichem Abschluss der Baumaßnahmen freue ich mich daher, der DeltaPort heute die neue Kaimauer offiziell übergeben zu können.“, verkündete Michelbrink.

In den drei Monaten, die Andreas Stolte nun Chef bei der Hafengruppe ist, hat er bereits einen Plan für die Zukunft des Unternehmens entwickelt. An seinen Vorstellungen ließ er seine Gäste teilhaben. „DeltaPort hat gegenüber den Wettbewerbsstandorten drei Joker zu bieten: Quantität, Qualität und Zeit.“, so Stolte. Mit 86 Hektar zu entwickelnder Fläche, von denen 20 Hektar bereits sofort zur Verfügung stehen, wartet DeltaPort mit einem enormen Flächenpotenzial auf. Diese Flächen in A-Lage wei-sen Greenfieldqualität (unbebaute Flächen) auf, wohingegen der Wettbewerb zunehmend Brownfieldflächen (bebaute Flächen) in B- und C-Lage erschließt. Da Brownfield zunächst arrondiert, entkernt und saniert werden muss, hat DeltaPort mit den Greenfieldflächen einen enormen Zeitvorteil. Vor allem in Zeiten des Verkehrsin-farktes können die DeltaPort-Häfen laut Stolte zudem mit ihrer optimalen Verkehrsanbindung und der trimodalen Ausbaureserve punkten.
Ziel sei es, in Anlehnung an die Veränderung der Industrie- und Wirtschaftsstrukturen, Ansiedlungen von hafenaffinen Unternehmen mit langfristigen Erbpachtverträgen und der Generierung von Hafenumschlag sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen im logistikaffinen Bereich umzusetzen.
Während der Fahrt durch die Teilhäfen informierten die weiteren Partner der Veranstaltung Hülskens (Kies-, Sand- u. Salzverladung, Stadthafen), Hegmann (Schwerlastumschlag, Rhein-Lippe-Hafen), Contargo (Containerterminalbetreiber), Jerich (Spedition) und Sappi Logistics Wesel (Logistikdienstleister, Hafen Emmelsum), die Gäste über die Aktivitäten ihrer Unternehmen im Hafengebiet. So konnte hautnah miterlebt werden, was sich in den letzten Jahren in den Häfen getan hat und wie sich laufende und angestrebte Projekte weiterentwickeln werden.

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