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DeltaPort: In Emmelsum wird ein Logistikpark geplant

Dialogrunde mit potentiellen Interessenten: greenfield development entwickelt neues Konzept auf 18 Hektar-Flächenreserve

Wesel, 23. Juli 2015. Die Weseler Hafengruppe DeltaPort geht in eine weitere Entwicklungsstufe: In unmittelbarer Nähe des Emmelsumer Hafens soll auf einem 18 Hektar großen Grundstück neben dem Aluminiumhersteller Trimet ein bis zu 87.540 Quadratmeter großer Logistikpark entstehen. Das Unternehmen greenfield development GmbH, Investor- und Projektentwickler aus Düsseldorf, stellte jetzt nach gründlicher Vorbereitung im Rahmen eines halbtägigen „Logistikdialogs“ im Lippeschlößchen Wesel vor 70 potentiellen Interessenten das Konzept dieses neuen Projekts am Hafenrand vor.

DSC_3394Neben den rund 70 Interessenten aus der regionalen und überregionalen Wirtschaft informierte sich auch Voerdes Bürgermeister Dirk Haarmann über das ambitionierte Projekt, das auf dem Gebiet der Stadt Voerde entstehen soll. Christian Kühn, der Geschäftsführer von greenfield, stellte den Gästen den geplanten Logistikpark vor, mit dem die Reihe der prominenten Ansiedlungen am Rand und in der DeltaPort-Hafengruppe weiter abgerundet werden soll. Künftige Mieter werden im- und exportorientierte Unternehmen sein, die dort ihre Lager, Verpackungs- und Ersatzteil-Zentren oder auch Flächen und Büros für den Betrieb von Speziallogistik einrichten werden.

Der neue Logistikpark wird in einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten jeweils nach Unterzeichnung eines Mietvertrages in Modulbauweise Stück für Stück vervollkommnet. Das Projekt steht unter der eindeutigen Maßgabe, dass sowohl ökonomische als auch ökologische Standards bei der Baumaßnahme umgesetzt werden. Der Logistikpark Voerde ist insgesamt auf eine Nutzungsdauer von 60 Jahren angelegt. Er besticht neben seiner baulichen Funktionalität vor allem durch seine Lage in unmittelbarer Nähe des Emmelsumer Hafens. Dadurch profitieren die künftigen Mieter von der Trimodalität der DeltaPort-Häfen: Sie sind erreichbar sowohl per Schiff als auch über Straße und/oder Schiene durch traditionelle Lastwagen- und Eisenbahn-Verkehre.

Diese unbestreitbaren Vorteile des DeltaPort-Hafenverbundes erläuterten den rund 70 potentiellen Mietern denn auch folgerichtig Hafenchef Jens Briese sowie Konrad Fischer Geschäftsführer des künftigen KV-Terminal-Betreibers Contargo. Contargo hat Wesel als Standort für den Betrieb eines Container-Terminals für Kombinierte Verkehre (KV) – also über Wasser und Land – wegen der kurzen Wege zu den Westhäfen im Rhein-Mündungsraum (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam) gewählt. Von hier aus wird der trimodale Transport von Überseecontainern zu den Adressaten in NRW und in den benachbarten Niederlanden organisiert und abgewickelt. Contargo verfügt über ein dichtes Netzwerk aus eigenen Terminals, Bahn- und Binnenschifffahrtslinien, mit denen die Häfen an der Nordsee mit den Kunden im europäischen Hinterland schnell und zuverlässig verbunden werden können.

Der Kreis Wesel gilt als eine der Zukunftsregionen in NRW für die Ansiedlung von Logistikzentren. In NRW selbst befindet sich ein Viertel aller deutschen Zentren dieser Art. Im DeltaPort-Hafenverbund gibt es am Emmelsumer Hafenbecken bereits das Logistikzentrum der Firma Sappi Logistics Wesel, die von dort aus die Versorgung ihrer österreichischen Werke mit Rohstoffen und den Weitertransport von Papier-Endprodukten aus Österreich (jährlich bis zu 1,5 Million Tonnen Papier und Papierprodukte) abwickelt. Der Kreis Wesel liegt mit seiner Exportquote von 47 % und seinem Brutto-Inlandsprodukt bereits jetzt über Landesdurchschnitt.

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