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DeltaPort: Dritte große Investition in diesem Jahr

Hegmann-Gruppe baut Schwerlast-Terminal – Entscheidende Standort-Vorteile in Wesel gaben den Ausschlag

Wesel, den 17. Juni 2014.  Bereits die dritte Entscheidung für eine Großinvestition im Rhein-Lippe-Raum südlich der Kreisstadt Wesel meldet die neue Hafengesellschaft DeltaPort: Mit der Sonsbecker Hegmann-Gruppe wurden jetzt die Verträge für einen Erbbaurechts- und Hafennutzungsvertrag unterzeichnet. Hegmann Transit wird in Wesel  im nördlichen Bereich des Rhein-Lippe-Hafens ein Schwerlast-Terminal errichten.

Die Geschäftsführung von DeltaPort hatte bereits in den letzten acht Wochen zwei bemerkenswerte Ansiedlungserfolge gemeldet:

•    Bau einer leistungsfähigen Anlage der ebenfalls aus Sonsbeck stammenden Firma KS Recycling mit einem Gesamtvolumen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich mit eigener Kläranlage, Energiezentrale, Tanklager, Montagehalle für die Fertigung von  Großanlagen (Destillationsanlagen für die Verwertung von Rückständen aus den Bereichen Automotive, Industrie und Binnenschifffahrt) sowie für die Lagerung von Ersatzteilen sowie eigenem Steiger für die Abfertigung von Binnenschiffen

•    Ausbau der bestehenden Hafenanlage im Emmelsumer Hafen zu einem Terminal für „Kombinierte Verkehre (KV)“ durch die Contargo-Gruppe aus Mannheim: Dort werden in den nächsten Jahren in der ersten Baustufe auf einer jetzt vertraglich übernommenen Erbbaufläche von rund 46.000 Quadratmeter in Millionen Euro Infrastruktur, Kajen-Sanierung sowie Lager- und Abstellflächen für Container investiert

Ebenfalls im zweistelligen Millionenbereich dürften die Investitionen der Hegmann-Gruppe liegen. Hegmann Transit wird auf geschätzten rund 45.000 Quadratmeter Fläche eine große Halle für die Zwischenlagerung von Schwerlasten wie z. B. Kabeltrommel, Segmente von Krananlagen  und andere schwere Güter errichten. Die Entscheidung der Sonsbecker Schwerlast-Spezialisten fiel insbesondere aus zwei Gründen:

Im Rhein-Lippe-Hafen konnte der Flächenbedarf großzügig bedient werden. Und durch den in Vorbereitung befindlichen Bau einer festen Kaimauer kann Hegmann Transit neben den guten landseitigen Verkehrsanbindungen (Straße, Schiene)  insbesondere auch den Wasserweg nutzen – also ein komplett auf Trimodalität (Straße, Schiene, Wasser) ausgelegtes Terminal anbieten.

Für den Umschlag vom und ins Binnenschiff sind vier 25-Tonnen-Krane sowie weitere zwei auf das Heben von besonders schweren Schwergütern mit einem Gewicht von bis zu 200 Tonnen Tragfähigkeit ausgelegte Spezialkrane vorgesehen. Hegmann wird in Wesel insgesamt drei Binnenschiffe gleichzeitig be- oder entladen können.

DeltaPort-Hafenchef Jens Briese ist sich mit den  beiden Hegmann-Geschäftsführern Georg bzw. Joachim Tietz einig: „Für beide Seiten ist die Entscheidung pro Wesel ein wichtiger Schritt in die Zukunftssicherung.“ Für DeltaPort ist die neuerliche Millionen-Investition eine weitere wichtige Initialzündung in eine erfolgreiche Entwicklung des Hafen-Standortes Wesel.

Für Hegmann Transit bedeutet die Entscheidung pro Wesel die Bereinigung eines Wettbewerb-Nachteils: Derzeit verfügt die Gruppe mit ihren 65 Mitarbeitern an den Standorten im Sonsbeck, Issum, Wuppertal, Voerde und Wesel bereits über rund 45.000 Quadratmeter Lagerfläche – allerdings sind davon knapp 30 % nur gemietet.

Achtung Redaktionen: Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail (wesel@diekmann-kommunikation.de) oder telefonisch (0421-32 12 64 oder 0281-206 22 60) an die mit der Öffentlichkeitsarbeit von DeltaPort GmbH & Co. KG beauftragte Agentur Diekmann Kommunikation GmbH in Wesel.

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