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DeltaPort belegt den 2. Platz bei der Verleihung des Klimaschutzpreises der Stadt Wesel

Pressetermin zur Verleihung des innogy Klimaschutzpreises 2016 der Stadt Wesel

Zeit: Montag, 05. Dezember 2016, 15 Uhr

Ort: Rathaus Wesel, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel, Sitzungssaal

Teilnehmende: Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Herr Rainer Hegmann, Leiter der RWE Hauptregion Rhein-Ruhr in Wesel, Frau Dipl.-Ing. Daniela Lohmeyer und Herr Norbert Borgmann, Obermeister der Innung „Sanitär, Heizung, Klima Kreis Wesel“, Frau Ingrid Bozsoki, Klimaschutzmanagerin der Stadt Wesel, sowie die diesjährigen  Preisträgerinnen und Preisträger

Hintergrund und Zielsetzung

Der Klimaschutzpreis wird 2016 zum sechsten Mal in Wesel ausgelobt. Der Wettbewerb prämiert besondere Projekte und Initiativen im Natur- und Umweltschutz sowie Vorhaben, die der Energieeinsparung dienen:

  • Maßnahmen zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen, wie z.B. Lärmschutz und Maßnahmen zur CO2-Reduktion, GewässerRenaturierung, Erhalt natürlicher Lebensräume, Initiativen zur Abfallbeseitigung.
  • Maßnahmen zur spürbaren Umweltverbesserung, wie z.B. Schaffung umweltorientierter Wohn- und Arbeitsbereiche, die Erhaltung oder Neuanlage von Grün- oder Erholungszonen.
  • Maßnahmen zur wirkungsvollen Energieeinsparung, wie z.B. Einsatz neuer Technologien in der Wärmeerzeugung, Energiespartechnologien in der Beleuchtung (LED), Wärmedämmmaßnahmen an Gebäuden.
  • Maßnahmen zur Umweltbildung in Kindergärten, Schulen oder anderen bildungsrelevanten Einrichtungen.

Jede natürliche und juristische Person ist teilnahmeberechtigt. Der Preis soll das positive Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz in Wesel würdigen und zur Nachahmung anregen.

Ausschreibung

Der innogy Klimaschutzpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Der Preis wurde am 01. September  2016 ausgeschrieben. Einsendeschluss war der 31. Oktober 2016. Die Bewerbungen sind an keine besondere Form gebunden. Die Ausschreibung wurde über die örtliche Presse, das Internet sowie Aushänge im Rathaus und in weiteren öffentlichen Einrichtungen  bekannt gemacht.

Preisvergabe

Dieses Jahr werden insgesamt fünf Preise vergeben, davon ein 1. Preis, ein 2. Preis und drei 3. Preise:
1. Preis: 1.500 Euro
2. Preis: 1.250 Euro
3. Preis: 750 Euro
3. Preis: 750 Euro
3. Preis: 750 Euro

Preisträger 2016

Erster Preis 1.500 Euro: Mehrgenerationenhaus Wesel

Projekt
An jedem letzten Montag im Montag findet das Reparatur-Café „Reparieren statt Wegwerfen“ im Mehrgenerationenhaus Wesel statt. Hier wird kostenlose Reparaturhilfe angeboten für die Bereiche

  • Holz und Elektronik
  • Nähen, Stopfen und Handarbeiten
  • Software und Computer
  • Rund um den Bau und ums Haus
  • Pflanzendoktor.

Mit der Möglichkeit zur Reparatur sollen die Lebensdauer verschiedener Gegenstände und Geräte verlängert werden, Müll vermieden und Ressourcen geschont werden.

Würdigung der Jury

Mit dem Angebot des Reparatur-Cafés wird aktiv zur Vermeidung von Müll und der Schonung von Ressourcen beigetragen. Umweltund Klimaschutz profitieren von diesem Projekt gleichermaßen. Die verlängerte Lebensdauer von diversen Gegenständen und Geräten schont außerdem den Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger. Besonders lobenswert ist, dass die „Kunden“ in die Reparatur aktiv einbezogen werden und selber mit Hand anlegen. So wird das Bewusstsein für die Wertigkeit der Produkte und die Umweltbelastungen, die mit zunehmendem Konsum einhergehen, geschärft. Mit diesem Projekt wird auf sehr anschaulich Weise verdeutlicht, in wie viele Lebensbereiche aktiver Umwelt- und Klimaschutz hineinreicht.

Zweiter Preis 1.250 Euro: DeltaPort GmbH & Co. KG

Projekt
DeltaPort wurde als erster europäischer Binnenhafen nach dem UmweltmanagementSystem PERS (Port Environmental Review System) zertifiziert. Ziel ist es, hohe ökologische Standards für die Häfen zu setzen und regelmäßig zu überprüfen. Dadurch soll Umweltverschmutzung konsequent vermieden und Energie eingespart werden. Der Naturschutz spielt sowohl im Betrieb als auch in der Planung des Hafens eine wichtige Rolle. Aktuelle Maßnahmen umfassen z.B. die Anschaffung von Elektroautos für den Hafenbetrieb, die mit Strom aus Wasserkraft betrieben werden. Zudem bietet DeltaPort die Möglichkeit der Landstromnutzung aus Wasserkraft für Schiffe, die im Stadthafen liegen.

Würdigung der Jury
Als erster PERS-zertifizierter Binnenhafen Europas geht DeltaPort in Sachen Umweltschutz im Hafenbetrieb als Vorbild voran. Die Verbindung eines kontinuierlichen Umweltmanagementsystems mit innovativen Techniken und Maßnahmen trägt dazu bei, das Bewusstsein für mehr Umweltschutz im Hafenbetrieb zu schärfen und stetig neue Projekte umzusetzen.
Schon in der Planung der Häfen werden Umweltschutzbelange berücksichtigt und dadurch neue Maßstäbe für den Betrieb von Binnenhäfen gesetzt.
Durch Umweltschutzmaßnahmen, die z.B. die Binnenschiffe direkt betreffen, trägt DeltaPort die Themen Umwelt- und Klimaschutz in die gesamte Branche hineine. Ein Beispiel hierfür ist das Angebot von Landstrom aus Erneuerbaren Energien in den Häfen.

Dritter Preis 750 Euro: Katholische Tageseinrichtung für Kinder Bislich (St. Nikolaus)

Projekt
Im Betreuungsangebot der katholischen Tageseinrichtung für Kinder Bislich (St. Nikolaus) kommen umweltpädagogische Projekte zum Tragen. Insbesondere die Beobachtung und der Erhalt der Natur rund um das KiTaGebäude stehen im Fokus. Zu den aktuellen Projekten gehören das Bauen und Aufstellen von Insektenhotels, von Futterhäusern für Vögel und von Winterfutterkästen für Eichhörnchen. In diesem Sommer war ein besonderes Projekt die Beobachtung zahlreicher Bergmolche in der Umgebung der Kindertagesstätte sowie die Errichtung eines Winterquartiers für die Molche.

Würdigung der Jury
Durch die umweltpädagogischen Projekte, die fester Bestandteil des Betreuungsangebotes der Kindertagesstätte sind, trägt die Einrichtung aktiv dazu bei, auch die jüngsten Kinder für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Kinder lernen, die Natur in ihrer Umgebung zu erkunden. Auf diese Weise wird die Natur für die Kinder erlebbar, während ihr Interesse an der Tier- und Pflanzenwelt gefördert wird.

Dritter Preis 750 Euro Lernort Natur – Rollende Waldschule der Kreisjägerschaft Wesel e. V.

Projekt
Das walderlebnispädagogische, mobile Bildungsangebot der Rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft (KJS) Wesel e.V. weist eine große Aktivität im Stadtgebiet Wesel auf. Die mobile Waldschule besucht zahlreiche Kindertagesstätten und Grundschulen, um den Kindern fundierte Artenkenntnisse und ein breites Verständnis über natürliche Lebensräume, wie z.B. den Wald, zu vermitteln. Die heimische Tier- und Pflanzenwelt wird in der rollenden Waldschule mit Präparaten dargestellt und lädt zur Erkundung der heimischen Natur ein.

Würdigung der Jury
Die rollende Waldschule als mobiles Umweltbildungsangebot trägt auch in Einrichtungen, die im direkten Umfeld keinen Zugang zur Natur haben, zur Umweltbildung der Kinder bei und veranschaulicht die Vielfalt der heimischen Natur. Durch den aufsuchenden Charakter der rollenden Waldschule werden außerdem CO2-Emissionen vermieden, die durch die Anreise von Schüler- und Kitagruppen anfallen würden. Das Vorhaben, die Fahrten der rollenden Waldschule in Zukunft mit einem DHL Electro-Streetscooter zu bestreiten, ist eine konsequente Fortführung dieses Ansatzes und an dieser Stelle besonders zu würdigen.
Der Fokus auf die Natur in unmittelbarer Nachbarschaft der Kinder sensibilisiert sie  zudem dafür, dass nicht für jede Freizeitaktivität weite Strecken mit dem Auto zurückgelegt werden müssen. So trägt die rollende Waldschule gleichermaßen zum Natur- und Klimaschutz bei.

Dritter Preis 750 Euro Technisches Hilfswerk (THW) Ortsverband Wesel & THW Jugendgruppe Wesel

Projekt
Im Rahmen der Aus- und Fortbildung im THW Ortsverband Wesel und in der THW Jugendgruppe Wesel spielen Nachhaltigkeit und Umweltverbesserung eine zentrale Rolle. Jugendliche und Erwachsene tragen durch ein breites Aufgabenspektrum zum Umweltschutz in Wesel bei. Dazu zählen Aufgaben wie z.B.:

  • Hochwasserschutz und Deichverteidigung
  • Holzbearbeitung z.B. bei der Beseitigung von Sturmschäden und Wiederherstellung des Ökogleichgewichts
  • Jährliche Beteiligung der Jugendgruppe an „Wesel räumt auf“
  • Schutz von Vogelschutzgebieten durch Setzen von Bojen in Gewässern
  • Retten von Tieren aus Gefahrenlagen
  • Einsatz von Pumpen zur Erhaltung von Gewässern

Ohne das ehrenamtliche Engagement der Helfer könnten diese Maßnahmen zum Schutz der Umwelt nicht vom THW angeboten werden.

Würdigung der Jury
Durch die engagierte ehrenamtliche Arbeit des THW Ortsverband Wesel und der Jugendgruppe Wesel werden verschiedene Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen im Weseler Stadtgebiet ermöglicht. Die Aus- und Fortbildung beim THW ermöglicht es, Umweltschutzmaßnahmen professionell umzusetzen. Das trifft insbesondere in Katastrophenfällen und Gefahrenlagen zu, z.B. bei Hochwasser oder nach Sturmereignissen. Die alljährliche Beteiligung an „Wesel räumt auf“ ist als zusätzliches Engagement über die ehrenamtlichen Tätigkeiten des THW hinaus besonders lobenswert.

Klimaschutzmanagerin
Ingrid Bozsoki
Tel. 0281/ 203-2724
E-Mail: ingrid.bozsoki@wesel.de 05.12.2016

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